Offshore-Windpark Nordsee Ost: Kabelverlegung gestartet
Im Baufeld des Offshore-Windparks Nordsee Ost ist mit der parkinternen Kabelverlegung begonnen worden. Bis Mitte 2014 sollen rund 64 Kilometer Kabel die 48 Windkraftanlagen mit dem Umspannwerk auf See verbinden.
Alle 48 Windturbinen des Windparks Nordsee Ost werden über sogenannte „inter array cable“ (englisch für innere Parkverkabelung) miteinander verbunden und an eine Umspann-station auf See angeschlossen. Dort wird der von den Windkraft-anlagen mit 33 Kilovolt erzeugte Strom auf eine Übertragungsspannung von 155 Kilovolt umgewandelt.
Die 33 Kilovolt Unterwasserkabel haben einen Durchmesser von bis zu 16 Zentimetern. Eine besonders robuste Ummantelung schützt die Hochleistungsstromverbindungen vor den extremen Anforderungen, die besonders durch den Installationsvorgang auf hoher See entstehen. Gleichzeitig garantieren sie ein Maximum an Energieübertragung über große Entfernungen hinweg.
Nach Fertigstellung wird der Offshore-Windpark Nordsee Ost über eine installierte Leistung von rund 295 Megawatt verfügen und umgerechnet jährlich rund 295.000 Haushalte in Deutschland mit klimafreundlichem Strom versorgen können. Ausgestattet mit den derzeit leistungsstärksten Turbinen gehört der Offshore Windpark Nordsee Ost von RWE zu den größten kommerziellen Windkraftprojekten vor der deutschen Küste.