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Zahl der Kraft-Wärme-Kopplung-Anlagen weiter gestiegen

30.04.2014 von

Zahl der Kraft-Wärme-Kopplung-Anlagen weiter gestiegen

Die Zahl der Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen (KWK-Anlagen) ist auch im letzten Jahr weiter gestiegen, wie die Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen mitgeteilt hat.


Demnach wurden im vergangenen Jahr 6.181 neue KWK-Anlagen in Betrieb genommen, die nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) gefördert werden. 2012 waren es 5.691 neue KWK-Anlagen und 2011 4.665 neue KWK-Anlagen.

KWK-Anlagen erzeugen Strom und Wärme in einem Schritt und direkt am Ort des Verbrauchs. Anders als bei Großkraftwerken geht die anfallende Wärme somit nicht verloren, sondern wird direkt zum Heizen im Gebäude genutzt.

KWK-Anlagen bieten deshalb im Wärmemarkt enormes Potenzial für den Klimaschutz und die Energiewende. Da die in KWK-Anlagen eingesetzte Energie gleichzeitig zur Strom- und zur Wärmeerzeugung genutzt wird, wird ein hoher Wirkungsgrad erreicht, der Ressourcen schont und den CO2-Ausstoß senkt.

KWK-Anlagen können zudem über moderne Steuerungstechnik zu virtuellen Kraftwerken zusammengeschlossen werden, deren Leistung dann dem Stromnetz flexibel zur Verfügung steht. Dieser Strom kann als Regelenergie die aus der volatilen Einspeisung der erneuerbaren Energien entstehende Angebotslücken schließen.