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Ausgaben für Energie stiegen seit 1991 um 59 Prozent
Energie hat sich seit der Jahrtausendwende drastisch verteuert: Die Preise für Energieimporte insgesamt (Kohle, Erdöl, Erdgas, Mineralölprodukte und Strom) haben sich von Januar 2004 bis August 2006 mehr als verdoppelt und wirkten sich - in abgeschwächter Form - auf die inländischen Energiemärkte aus. So stiegen die Erzeugerpreise für Energie (Kohle, Erdöl, Erdgas, Mineralölprodukte, Strom und Fernwärme) in diesem Zeitraum um knapp 40 Prozent; private Endverbraucher mussten rund 28 Prozent mehr für Haushaltsenergie und Kraftstoffe ausgeben. Dagegen erhöhten sich die Verbraucherpreise ohne Energie nur um 3,1 Prozent.
Steigende Energiepreise führten dazu, dass der Anteil der Ausgaben für Energie an den gesamten Konsumausgaben der privaten Haushalte auf 7,4 Prozent im Jahr 2005 angestiegen ist, nachdem er 1991 noch bei 7,0 Prozent gelegen hatte und zwischenzeitlich bis auf 6,1 Prozent im Jahr 1999 gesunken war. Von 1991 bis 2005 sind die Ausgaben der Haushalte für Energie um 59 Prozent gestiegen, während sich das verfügbare Einkommen in der gleichen Zeit nur um 46 Prozent erhöhte. Die privaten Haushalte gaben 2005 mehr als 98 Milliarden Euro für Energie und Kraftstoffe aus bei einem Volumen des privaten Konsums von insgesamt 1 300 Milliarden Euro. Von den Mehrausgaben der Haushalte für den privaten Konsum des Jahres 2005 in Höhe von 18,1 Milliarden Euro entfielen allein 6,3 Milliarden Euro dieser Mehrausgaben oder 35 Prozent auf Energie und Kraftstoffe.
Mit der 55. Ausgabe des Statistischen Jahrbuchs fasst das Statistische Bundesamt wiederum die bedeutendsten Daten aus allen Bereichen des Lebens, Arbeitens und Wirtschaftens in Deutschland und im Ausland zusammen. Bei der Vorstellung der Ausgabe 2006, die im Kapitel „Produzierendes Gewerbe“ erstmals eine Tabelle zur Energieverwendung der Betriebe enthält, gab der Präsident des Statistischen Bundesamtes, Johann Hahlen, außerdem einen statistischen Überblick über aktuelle Entwicklungen im Energiebereich.
Steigende Energiepreise führten dazu, dass der Anteil der Ausgaben für Energie an den gesamten Konsumausgaben der privaten Haushalte auf 7,4 Prozent im Jahr 2005 angestiegen ist, nachdem er 1991 noch bei 7,0 Prozent gelegen hatte und zwischenzeitlich bis auf 6,1 Prozent im Jahr 1999 gesunken war. Von 1991 bis 2005 sind die Ausgaben der Haushalte für Energie um 59 Prozent gestiegen, während sich das verfügbare Einkommen in der gleichen Zeit nur um 46 Prozent erhöhte. Die privaten Haushalte gaben 2005 mehr als 98 Milliarden Euro für Energie und Kraftstoffe aus bei einem Volumen des privaten Konsums von insgesamt 1 300 Milliarden Euro. Von den Mehrausgaben der Haushalte für den privaten Konsum des Jahres 2005 in Höhe von 18,1 Milliarden Euro entfielen allein 6,3 Milliarden Euro dieser Mehrausgaben oder 35 Prozent auf Energie und Kraftstoffe.
Mit der 55. Ausgabe des Statistischen Jahrbuchs fasst das Statistische Bundesamt wiederum die bedeutendsten Daten aus allen Bereichen des Lebens, Arbeitens und Wirtschaftens in Deutschland und im Ausland zusammen. Bei der Vorstellung der Ausgabe 2006, die im Kapitel „Produzierendes Gewerbe“ erstmals eine Tabelle zur Energieverwendung der Betriebe enthält, gab der Präsident des Statistischen Bundesamtes, Johann Hahlen, außerdem einen statistischen Überblick über aktuelle Entwicklungen im Energiebereich.