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CO2-Speichertechnik zu teuer und zu spät
Carbon Capture and Sequestration (CCS) heißt die Technologie, mit der CO2 aus Kohlekraftwerken abgefangen und unter der Erde gespeichert werden soll, zum Beispiel in ausgedienten Erdgas-Lagerstätten. Laut einem Bericht der Wochenzeitung "Die Zeit" steckt die Internationale Energieagentur (IEA) seit 1991 Jahr für Jahr mehr als eine Million Euro in deren Erforschung.
Doch die neue Technik wird niemals konkurrenzfähig sein, zitiert die "Zeit" aus einem noch unveröffentlichten Gutachten, welches das Bundesumweltministerium in Auftrag gegeben hatte. Schon im Jahr 2020, wenn die Technologie kommerziell einsetzbar sein soll, dürften einige erneuerbare Energien "zu vergleichbaren oder günstigeren Konditionen Strom anbieten, als dies über fossile Kraftwerke der Fall ist", schreiben die Gutachter aus vier Instituten in ihrem Gemeinschaftswerk.
Allein die notwendige Infrastruktur zum Abtransport des Kohlendioxids zu den unterirdischen Lagerstätten und der zusätzliche Brennstoffeinsatz, den die CCS-Technologie erfordere, führten zu deutlichen Mehrkosten. Obendrein kritisieren die Gutachter die Bezeichnung "CO2-freies" Kraftwerk als "irreführend". Das klimaschädliche Gas werde nämlich nicht vollständig aus dem Rauchgas abgetrennt; vielmehr würden die CO2-Emissionen lediglich um etwa drei Viertel reduziert.
Hierzulande sei der forcierte Ausbau grüner Kohlekraftwerke nicht sinnvoll, weil der "mit 2020 angenommene früheste Einsatzzeitpunkt" der Technologie "zu spät" komme. Die deutsche Stromwirtschaft will bis 2020 ihr 40-Milliarden-Euro- Investitionsprogramm in neue Kraftwerkstechnik bereits abgeschlossen haben. "Deutlich schneller zu realisieren" und aufgrund hoher Innovationsimpulse "volkswirtschaftlich sinnvoll" sei es dagegen, Energie noch effizienter einzusetzen und die Energieerzeugung aus erneuerbaren Rohstoffen auszubauen.
Weltweit könne CCS jedoch "einen spürbaren Beitrag zur Einhaltung ambitionierter Klimaschutzziele leisten", schreiben die Gutachter. Die emissionsarme Kohletechnologie als "Brückenfunktion" Emissionen dort vermeiden helfen, wo erneuerbare Energien und Energieeffizienz "dazu nicht allein in der Lage sind". Allerdings liege "eine detaillierte Auseinandersetzung mit den ökologischen, ökonomischen und sozialen Auswirkungen über die gesamte Prozesskette" bisher nicht vor.
Doch die neue Technik wird niemals konkurrenzfähig sein, zitiert die "Zeit" aus einem noch unveröffentlichten Gutachten, welches das Bundesumweltministerium in Auftrag gegeben hatte. Schon im Jahr 2020, wenn die Technologie kommerziell einsetzbar sein soll, dürften einige erneuerbare Energien "zu vergleichbaren oder günstigeren Konditionen Strom anbieten, als dies über fossile Kraftwerke der Fall ist", schreiben die Gutachter aus vier Instituten in ihrem Gemeinschaftswerk.
Allein die notwendige Infrastruktur zum Abtransport des Kohlendioxids zu den unterirdischen Lagerstätten und der zusätzliche Brennstoffeinsatz, den die CCS-Technologie erfordere, führten zu deutlichen Mehrkosten. Obendrein kritisieren die Gutachter die Bezeichnung "CO2-freies" Kraftwerk als "irreführend". Das klimaschädliche Gas werde nämlich nicht vollständig aus dem Rauchgas abgetrennt; vielmehr würden die CO2-Emissionen lediglich um etwa drei Viertel reduziert.
Hierzulande sei der forcierte Ausbau grüner Kohlekraftwerke nicht sinnvoll, weil der "mit 2020 angenommene früheste Einsatzzeitpunkt" der Technologie "zu spät" komme. Die deutsche Stromwirtschaft will bis 2020 ihr 40-Milliarden-Euro- Investitionsprogramm in neue Kraftwerkstechnik bereits abgeschlossen haben. "Deutlich schneller zu realisieren" und aufgrund hoher Innovationsimpulse "volkswirtschaftlich sinnvoll" sei es dagegen, Energie noch effizienter einzusetzen und die Energieerzeugung aus erneuerbaren Rohstoffen auszubauen.
Weltweit könne CCS jedoch "einen spürbaren Beitrag zur Einhaltung ambitionierter Klimaschutzziele leisten", schreiben die Gutachter. Die emissionsarme Kohletechnologie als "Brückenfunktion" Emissionen dort vermeiden helfen, wo erneuerbare Energien und Energieeffizienz "dazu nicht allein in der Lage sind". Allerdings liege "eine detaillierte Auseinandersetzung mit den ökologischen, ökonomischen und sozialen Auswirkungen über die gesamte Prozesskette" bisher nicht vor.