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GASAG: Wärme und Strom selbst erzeugen

26.03.2007 von
Mit der Inbetriebnahme des ersten Mikrokraftwerks in der Residenz der neuseeländischen Botschaft startet die GASAG einen zweijährigen Feldtest. Die Geräte von der Größe eines Geschirrspülers produzieren auf Erdgasbasis gleichzeitig Wärme und Strom. Ziel der GASAG-Initiative "Wärme und Strom selbst erzeugen: Zukunft gestalten – Klima schützen!" ist, ab 2008 die Geräte in großer Stückzahl in Berlin zu installieren.

In dem Feldtest der GASAG werden in 10 Berliner Haushalte, Gewerbebetriebe und öffentliche Einrichtungen die Mikrokraftwerke kostenlos installiert. Die GASAG übernimmt außerdem für zwei Jahre sämtliche Wartungs- und Instandhaltungskosten. Bewerbungen für die Teilnahme am Feldtest nimmt die GASAG bis zum 15. Mai entgegen.

Vom breiten Einsatz dieser Anlagen ist eine deutliche Senkung des CO2-Ausstosses zu erwarten. Im Vergleich zur getrennten Wärme- und Stromversorgung könne mit den neuen Anlagen pro Haushalt rund 1 Tonne CO2 pro Jahr vermieden werden, so die GASAG.

Das eingesetzte Mikrokraftwerk wurde von der neuseeländischen Firma WhisperGen entwickelt. Es arbeitet nach dem so genannten Stirling-Prinzip. Dieses basiert auf einem geschlossenen Wärme-Kraft-Prozess, bei dem ein gasförmiges Arbeitsmedium durch Wärmezufuhr ausgedehnt wird und dadurch einen Kolben antreibt. In diese Technik werden weltweit hohe Erwartungen gesetzt, da hiermit Strom und Wärme unmittelbar beim Verbraucher erzeugt und so unnötige Leitungsverluste weitgehend vermieden werden.

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Serie (2): Wie funktioniert eigentlich....... die CO2-Lagerung? Das klimaschädliche Gas soll lagerfähig gemacht und in Endlagern untergebracht werden. Schwierig jedoch ist die Umsetzung. weiter