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Ökostrom als Grundversorgungstarif?
Obwohl viele Verbraucher gern sauberen Strom beziehen und dafür sogar mehr bezahlen würden, sind bisher wenig Haushalte zu einem Ökostromanbieter gewechselt. Um diesen Anteil zu erhöhen, müsste die bestehende Praxis der Stromversorgung nur "umgedreht" werden, erklärt Daniel Pichert, Forscher am Berliner Max-Planck-Institut für Bildungsforschung im aktuellen Heft der SONNENENERGIE.
Dazu sollte grüner Strom zur Grundversorgung erklärt werden, fordert Pichert vom Gesetzgeber. Erhielten Kunden beim Einzug in eine neue Wohnung oder ein neues Haus den Ökostromtarif als Standardangebot, würden sie höchstwahrscheinlich dabei bleiben.
Der Wechsel von der standardmäßigen Stromversorgung des örtlichen Versorgers zu einem Ökostromanbieter wie Lichtblick, Naturstrom oder Greenpeace energy scheitere oft aus rein psychologischen Gründen, schreibt der Experte für das Kundenverhalten auf dem Strommarkt in der SONNENENERGIE. Zum einen fürchten viele Menschen den möglichen Aufwand, der mit einer Entscheidung zum Wechsel verbunden ist. Zum anderen werde die von vornherein etablierte Option, das Standardangebot, als Empfehlung anerkannt, die sich vermeintlich schon tausendfach bewährt habe.
Dazu sollte grüner Strom zur Grundversorgung erklärt werden, fordert Pichert vom Gesetzgeber. Erhielten Kunden beim Einzug in eine neue Wohnung oder ein neues Haus den Ökostromtarif als Standardangebot, würden sie höchstwahrscheinlich dabei bleiben.
Der Wechsel von der standardmäßigen Stromversorgung des örtlichen Versorgers zu einem Ökostromanbieter wie Lichtblick, Naturstrom oder Greenpeace energy scheitere oft aus rein psychologischen Gründen, schreibt der Experte für das Kundenverhalten auf dem Strommarkt in der SONNENENERGIE. Zum einen fürchten viele Menschen den möglichen Aufwand, der mit einer Entscheidung zum Wechsel verbunden ist. Zum anderen werde die von vornherein etablierte Option, das Standardangebot, als Empfehlung anerkannt, die sich vermeintlich schon tausendfach bewährt habe.