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Strom: Finanzkrise gefährdet Versorgungssicherheit

25.11.2008 von
Die Finanzkrise wird deutliche Auswirkungen auf die Investmentzyklen der Energieindustrie haben und somit die notwendigen Investitionen in Höhe von einer Billion Euro in den Ausbau der europäischen Energie-Infrastruktur negativ beeinflussen. Betroffen ist vor allem der Ausbau der Stromerzeugung sowie der Strom- und Gasnetze, so dass nach dem Ende der Wirtschaftkrise mit dem dann kommenden Aufschwung eine Energiekrise droht. So das Kernergebnis des zehnten europäischen Energiereports des Beratungsunternehmens Capgemini.

In den Jahren 2007 und 2008 war Europa nicht in der Lage, die Themen Versorgungssicherheit wie auch CO2 Emissionsreduzierung entsprechend anzugehen. So stieg im Jahr 2007 - wenn auch langsamer als zuvor - die Nachfrage nach Strom um 0,9 Prozent und auch die Kohlendioxid-Emissionen sanken nicht wie geplant, sondern blieben auf Vorjahresniveau. Die Versorgungssicherheit nahm somit zwischen 2006 und 2007 trotz relativ mildem Wetter ab: Gemessen an der tatsächlich zur Verfügung stehenden Kapazität nach UCTE (Union for the Coordination of Transmission of Electricity)-Zahlen reduzierte sich die "Stromreserve" in Europa in diesem Zeitraum von 7,6 Prozent auf 5,3 Prozent. "Ohne ein deutliches Investitionsprogramm für die Strom- wie auch Gas-Infrastruktur ist damit die Versorgung deutlich gefährdet. Der bevorstehende wirtschaftliche Abschwung wird zwar zunächst das Problem der drohenden Energieversorgungslücke zeitlich verschieben. Aber umso härter wird dann der Schock mit dem hoffentlich bald wieder startenden Aufschwung kommen", so Bernd Wöllner, Leiter Energy & Utilities bei Capgemini Consulting, der Strategie- und Transformationsberatungs-Einheit von Capgemini. Das Beratungsunternehmen schätzt die notwendigen Investitionen in die Strom- und Gas-Infrastruktur auf rund eine Billion Euro verteilt über die nächsten 25 Jahre.

Serie (1): Wie funktioniert eigentlich...

Serie (1): Wie funktioniert eigentlich...... ein Atomkraftwerk? Über Atomkraft wird viel diskutiert. In unserer neuen Serie "Wie funktioniert eigentlich...?" erklären wir die Funktion von Dingen, die im Strommarkt wichtig sind. Den Auftakt machen die Atomkraftwerke. weiter

Serie (2): Wie funktioniert eigentlich....

Serie (2): Wie funktioniert eigentlich....... die CO2-Lagerung? Das klimaschädliche Gas soll lagerfähig gemacht und in Endlagern untergebracht werden. Schwierig jedoch ist die Umsetzung. weiter

Serie (3): Wie funktioniert eigentlich...

Serie (3): Wie funktioniert eigentlich...

...die Energiesparlampe? Energiesparlampen haben technisch nichts mit herkömmlichen Glühlampen zu tun. Deren Funktion ist simpel. Energiesparlampen sind eher Verwandte der Leuchtstoffröhren.

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Serie: (4): Wie funktioniert eigentlich...

Serie: (4): Wie funktioniert eigentlich...
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Sonnenenergie nutzt die Energie der Sonne und ist damit saubere Energie aus einer nicht versiegenden Quelle. Oft werden unter "Solar" die Photovoltaik und die Sonnen-kollektoren zusammengeworfen, was aber falsch ist.
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Serie (5): Wie funktioniert eigentlich...

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Serie (6): Wie funktioniert eigentlich......ein Wasserkraftwerk? Sie nutzen alle die Bewegungsenergie des Wassers, es gibt aber viel unterschiedliche Typen. weiter

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Serie (7): Wie funktioniert eigentlich...... ein intelligenter Stromzähler? Und was ist an ihm intelligent? Die auch "Smart Meter" genannten Zähler sind zwar nicht wirklich schlau, geben dem Benutzer aber viele neue Stromspar-Möglichkeiten. weiter

Serie (8): Wie funktioniert eigentlich...

Serie (8): Wie funktioniert eigentlich...
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Die Funktion von Batterie und Akku basiert zwar auf dem gleichen Prinzip, doch der Akku weiß es cleverer zu nutzen.
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Serie (9): Wie funktioniert eigentlich...

Serie (9): Wie funktioniert eigentlich...
... das Stromnetz? Weit über eine Million Kilometer lang ist das deutsche Stromnetz. Aber wie funktioniert das? Wir verfolgen den Weg des Stroms vom Kraftwerk zum Verbraucher.
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Serie (10): Wie funktioniert eigentlich...

Serie (10): Wie funktioniert eigentlich......ein Kohlekraftwerk? Seit Beginn des 18. Jahrhunderts nutzen Menschen Kohle als Energieträger. Doch wie genau? Und wie lange noch? weiter

Serie (11): Wie funktioniert eigentlich...

Serie (11): Wie funktioniert eigentlich...
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Neuheit Elektromotor? Nein, denn bereits vor 100 Jahren beherrschte er die Straßen – bis der Ottomotor ihn vertrieb. Seit Jahren steigende Benzinpreise machen ihn jetzt wieder interessant.
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Serie (12): Wie funktioniert eigentlich......eine LED? Licht emittierende Dioden produzieren Licht - haben aber sonst nichts mit Glühlampen oder Energiesparlampen zu tun. Sie nutzen vielmehr die Schwäche eines unserer Sinnesorgane: die des Auges. weiter

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Serie (14): Wie funktionierte eigentlich...

Serie (14): Wie funktionierte eigentlich...
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Elektrifizierung, das ist die Entwicklung der Elektrizität von den Anfängen bis zum heutigen Stand der Technik. Aber wie hat das angefangen?
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