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Renaissance der Atomkraftwerke?

08.04.2009 von

Die Hälfte der Deutschen spricht sich für eine stärkere Nutzung von Kernkraft aus, um die Abhängigkeit von Kohle, Öl und Gas zu verringern. Das Gros der Verbraucher macht seine Zustimmung jedoch von konkreten Bedingungen abhängig: Ganz oben auf der Liste der Forderungen an Staat und Versorger stehen sichere Kernkraftwerke, umweltverträgliche Lösungen für die Entsorgung von Atommüll, niedrige Energiepreise und transparente Kommunikation. Gleichzeitig bestehen die Deutschen weiter auf einem Energie-Mix, der vor allem auf erneuerbare Energien setzt.

International findet Kernkraft als Alternative zu fossilen Brennstoffen bei Verbrauchern immer mehr Akzeptanz, insbesondere um die CO2-Belastung zu reduzieren und unabhängiger von ausländischen Energielieferungen zu sein. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie, für die der Managementberatungs-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleister Accenture weltweit mehr als 10.500 Personen befragt hat, darunter auch in Deutschland. Trotz Wirtschaftskrise sind sich die Deutschen der Herausforderung einer gesicherten und klimafreundlichen Energieversorgung bewusst - und auch, dass sich in Deutschland etwas ändern muss: Neun von zehn Befragten (89 Prozent) sprachen sich in der Studie dafür aus, die Nutzung und damit die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren.

Um dies zu erreichen, sollen nach dem Willen der Verbraucher hierzulande vor allem erneuerbare Energien eingesetzt werden. Gleichzeitig räumen sie aber auch der Kernenergie einen deutlichen Stellenwert ein. Die Hälfte der Befragten (50 Prozent) ist der grundsätzlichen Meinung, Kernkraft solle stärker genutzt werden. 56 Prozent sind dafür, die Laufzeiten der bestehenden Kernkraftwerke zu verlängern, um die CO2-Bilanz zu verbessern. 65 Prozent der Deutschen glauben, dass Kernkraft auf lange Sicht eine Schlüsselrolle bei der Stromerzeugung spielen wird. "Die Frage nach sicherer und umweltfreundlicher Energie in der öffentlichen Debatte wird überall auf der Welt neu gestellt", sagt Stephan Werthschulte, Geschäftsführer im Bereich Energieversorgungswirtschaft bei Accenture.

Serie (1): Wie funktioniert eigentlich...

Serie (1): Wie funktioniert eigentlich...... ein Atomkraftwerk? Über Atomkraft wird viel diskutiert. In unserer neuen Serie "Wie funktioniert eigentlich...?" erklären wir die Funktion von Dingen, die im Strommarkt wichtig sind. Den Auftakt machen die Atomkraftwerke. weiter

Serie (2): Wie funktioniert eigentlich....

Serie (2): Wie funktioniert eigentlich....... die CO2-Lagerung? Das klimaschädliche Gas soll lagerfähig gemacht und in Endlagern untergebracht werden. Schwierig jedoch ist die Umsetzung. weiter

Serie (3): Wie funktioniert eigentlich...

Serie (3): Wie funktioniert eigentlich...

...die Energiesparlampe? Energiesparlampen haben technisch nichts mit herkömmlichen Glühlampen zu tun. Deren Funktion ist simpel. Energiesparlampen sind eher Verwandte der Leuchtstoffröhren.

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Serie: (4): Wie funktioniert eigentlich...

Serie: (4): Wie funktioniert eigentlich...
...Solarenergie?
Sonnenenergie nutzt die Energie der Sonne und ist damit saubere Energie aus einer nicht versiegenden Quelle. Oft werden unter "Solar" die Photovoltaik und die Sonnen-kollektoren zusammengeworfen, was aber falsch ist.
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Serie (5): Wie funktioniert eigentlich...

Serie (5): Wie funktioniert eigentlich......eine Wämepumpe? Diese Pumpen nutzen Unterschiede in der Temperatur und wandeln sie in Wärme um. Dabei gibt es verschiedenen Formen. weiter

Serie (6): Wie funktioniert eigentlich...

Serie (6): Wie funktioniert eigentlich......ein Wasserkraftwerk? Sie nutzen alle die Bewegungsenergie des Wassers, es gibt aber viel unterschiedliche Typen. weiter

Serie (7): Wie funktioniert eigentlich...

Serie (7): Wie funktioniert eigentlich...... ein intelligenter Stromzähler? Und was ist an ihm intelligent? Die auch "Smart Meter" genannten Zähler sind zwar nicht wirklich schlau, geben dem Benutzer aber viele neue Stromspar-Möglichkeiten. weiter

Serie (8): Wie funktioniert eigentlich...

Serie (8): Wie funktioniert eigentlich...
... eine Batterie? Und wie ein Akku?
Die Funktion von Batterie und Akku basiert zwar auf dem gleichen Prinzip, doch der Akku weiß es cleverer zu nutzen.
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Serie (9): Wie funktioniert eigentlich...

Serie (9): Wie funktioniert eigentlich...
... das Stromnetz? Weit über eine Million Kilometer lang ist das deutsche Stromnetz. Aber wie funktioniert das? Wir verfolgen den Weg des Stroms vom Kraftwerk zum Verbraucher.
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Serie (10): Wie funktioniert eigentlich...

Serie (10): Wie funktioniert eigentlich......ein Kohlekraftwerk? Seit Beginn des 18. Jahrhunderts nutzen Menschen Kohle als Energieträger. Doch wie genau? Und wie lange noch? weiter

Serie (11): Wie funktioniert eigentlich...

Serie (11): Wie funktioniert eigentlich...
... ein Elektromotor?
Neuheit Elektromotor? Nein, denn bereits vor 100 Jahren beherrschte er die Straßen – bis der Ottomotor ihn vertrieb. Seit Jahren steigende Benzinpreise machen ihn jetzt wieder interessant.
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Serie (12): Wie funktioniert eigentlich...

Serie (12): Wie funktioniert eigentlich......eine LED? Licht emittierende Dioden produzieren Licht - haben aber sonst nichts mit Glühlampen oder Energiesparlampen zu tun. Sie nutzen vielmehr die Schwäche eines unserer Sinnesorgane: die des Auges. weiter

Serie (13): Wie funktioniert eigentlich...

Serie (13): Wie funktioniert eigentlich...... statische Aufladung? Wer kennt das nicht? Einmal kurz mit den falschen Schuhen über den Teppichboden gelaufen und an der nächsten Türklinke bekommt man eine „gewischt“. Aber warum? Im 13. Teil unserer Reihe „Wie funktioniert eigentlich...?“ gehen wir dem physikalischen Phänomen auf den Grund. weiter

Serie (14): Wie funktionierte eigentlich...

Serie (14): Wie funktionierte eigentlich...
...die Elektrifizierung?
 
Elektrifizierung, das ist die Entwicklung der Elektrizität von den Anfängen bis zum heutigen Stand der Technik. Aber wie hat das angefangen?
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