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Green IT für das Klima

26.07.2009 von
Die ITK-Industrie hat mit Anwendern eine „Green IT Allianz“ gegründet. Wissenschaft und mehrere Ressorts der Bundesregierung unterstützen die Allianz als Partner. „ITK kann, muss und wird nach Einschätzung aller Beteiligten ein zentraler Baustein sein, um die internationalen und nationalen Klimaziele zu erreichen und gleichzeitig die Energiekosten in Wirtschaft, Verwaltung und Privathaushalten zu senken“, sagte BITKOM-Präsident Scheer. „Wir müssen die IT selbst ,grüner’ machen und energiesparsame Hardware entwickeln. Computerleistungen werden zwar immer billiger, Systeme mit mehr Leistung verbrauchen aber auch deutlich mehr Energie. Das Bundesforschungsministerium fördert deshalb unter anderem das Spitzencluster „Cool Silicon“ in Dresden, um bis 2013 Computer zu entwickeln, die das Doppelte leisten, aber nicht mehr Energie verbrauchen“, sagte Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Annette Schavan.
 
Die Green IT Allianz der Wirtschaft kann insbesondere auch mittelständischen Unternehmen helfen, einen Teil des Wachstumsmarktes für grüne Technologien mit ITK zu erobern. Deutsche Unternehmen und Forschungseinrichtungen haben hier viel zu bieten.“
 
Die „Green IT Allianz“ ist eine Initiative der ITK-Wirtschaft und ein zentrales Ergebnis des 3. Nationalen IT-Gipfels vom November 2008. In Darmstadt verabschiedeten die Teilnehmer unter anderem einen „Aktionsplan Green IT“, in dem die Allianz angekündigt wurde. Die wichtigsten Ziele der „Green IT Allianz“ lauten: die politische und wirtschaftliche Agenda für Green IT weiterentwickeln, die Vorreiterrolle der ITK-Branche bei Green Technologies ausbauen, die Export-Chancen deutscher Technologieanbieter zu verbessern, die Zusammenarbeit zwischen Anbietern, Anwendern, Politik und Wissenschaft zu verstärken. Der gezielte Einsatz intelligenter ITK kostet zwar Energie, hilft aber gleichzeitig, ein Mehrfaches an Ressourcen und damit auch Kosten in vielen anderen Branchen zu sparen. „Stromnetze können mit IT gleichmäßiger ausgelastet werden, Produktionsprozesse können effizienter organisiert. Prototypen können am Rechner gebaut und erprobt werden, Telekommunikationsleistungen substituieren Verkehrsleistungen, Pendler werden zu Telearbeitern, Videokonferenzen ersetzen Flüge“, so Scheer.
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