Seite bewerten:
100%
0%

Roboter soll Solarzellen putzen

27.07.2009 von
(pt) Staub und Schmutz senken die Leistung von Solaranlagen. Um die Kraftwerke davor schützen und sauber halten zu können, hat die Hochschule Regensburg in Zusammenarbeit mit einem internationalen Unternehmenskonsortium die Entwicklung eines Reinigungsroboters angekündigt. Über seine Putztätigkeit hinaus soll der Roboter die Module inspizieren können, um etwaige Schäden an den Solarzellen festzustellen. Sonnenkraftwerke würden damit von Leistungshemmern befreit, die bei Anlagen im Gigawattbereich Einbußen in Millionenhöhe verursachen könnten. Allerdings sind die Anforderungen an den Putzroboter enorm. Die Idee dazu stammt von Inspektionsrobotern für Sonnensegel im Weltall von der NASA.
 
"Die größte technische Herausforderung bildet das Energiespeichersystem", erklärt Marco Reichel, Vorstandsvorsitzender der im Projekt federführenden Manu Systems. Die wirtschaftliche und technische Lebensdauer des Roboters müsse mit jener der Anlage synchronisiert werden. "Es wäre eine Optimallösung, den Roboter direkt mit dem Strom der Solaranlage zu versorgen", meint Reichel. Zusätzlich sei denkbar, das Gerät selbst mit unterstützenden Solarzellen auszustatten. Darüber hinaus stellen etwa das Laufen auf Glas sowie die dauerhaft selbsttätige Arbeit des Roboters weitere zu lösende Forschungsaufgaben dar.
 
Während das Gerät im Winter Schnee räumen und Solarmodule im Sommer von Flechten und Staub befreien muss, soll der Roboter zur Schadensortung mit Sensoren ausgestattet werden. Denkbar sei etwa der Einsatz von Akkustik-Sensoren, um Schäden frühzeitig zu erkennen und die Effizienz der Kraftwerke zu steigern. Gerade bei größeren Flächen könnten dadurch enorme Einsparungen ermöglicht werden. Saubere und voll funktionstüchtige Anlagen würden für die Betreiber einen Mehrertrag von durchschnittlich acht Prozent bedeuten. In den meisten Fällen blieben Solarmodule bisher jedoch 20 bis 30 Jahre lang ungewartet.

Serie (1): Wie funktioniert eigentlich...

Serie (1): Wie funktioniert eigentlich...... ein Atomkraftwerk? Über Atomkraft wird viel diskutiert. In unserer neuen Serie "Wie funktioniert eigentlich...?" erklären wir die Funktion von Dingen, die im Strommarkt wichtig sind. Den Auftakt machen die Atomkraftwerke. weiter

Serie (2): Wie funktioniert eigentlich....

Serie (2): Wie funktioniert eigentlich....... die CO2-Lagerung? Das klimaschädliche Gas soll lagerfähig gemacht und in Endlagern untergebracht werden. Schwierig jedoch ist die Umsetzung. weiter

Serie (3): Wie funktioniert eigentlich...

Serie (3): Wie funktioniert eigentlich...

...die Energiesparlampe? Energiesparlampen haben technisch nichts mit herkömmlichen Glühlampen zu tun. Deren Funktion ist simpel. Energiesparlampen sind eher Verwandte der Leuchtstoffröhren.

weiter

Serie: (4): Wie funktioniert eigentlich...

Serie: (4): Wie funktioniert eigentlich...
...Solarenergie?
Sonnenenergie nutzt die Energie der Sonne und ist damit saubere Energie aus einer nicht versiegenden Quelle. Oft werden unter "Solar" die Photovoltaik und die Sonnen-kollektoren zusammengeworfen, was aber falsch ist.
weiter

Serie (5): Wie funktioniert eigentlich...

Serie (5): Wie funktioniert eigentlich......eine Wämepumpe? Diese Pumpen nutzen Unterschiede in der Temperatur und wandeln sie in Wärme um. Dabei gibt es verschiedenen Formen. weiter

Serie (6): Wie funktioniert eigentlich...

Serie (6): Wie funktioniert eigentlich......ein Wasserkraftwerk? Sie nutzen alle die Bewegungsenergie des Wassers, es gibt aber viel unterschiedliche Typen. weiter

Serie (7): Wie funktioniert eigentlich...

Serie (7): Wie funktioniert eigentlich...... ein intelligenter Stromzähler? Und was ist an ihm intelligent? Die auch "Smart Meter" genannten Zähler sind zwar nicht wirklich schlau, geben dem Benutzer aber viele neue Stromspar-Möglichkeiten. weiter

Serie (8): Wie funktioniert eigentlich...

Serie (8): Wie funktioniert eigentlich...
... eine Batterie? Und wie ein Akku?
Die Funktion von Batterie und Akku basiert zwar auf dem gleichen Prinzip, doch der Akku weiß es cleverer zu nutzen.
weiter

Serie (9): Wie funktioniert eigentlich...

Serie (9): Wie funktioniert eigentlich...
... das Stromnetz? Weit über eine Million Kilometer lang ist das deutsche Stromnetz. Aber wie funktioniert das? Wir verfolgen den Weg des Stroms vom Kraftwerk zum Verbraucher.
weiter

Serie (10): Wie funktioniert eigentlich...

Serie (10): Wie funktioniert eigentlich......ein Kohlekraftwerk? Seit Beginn des 18. Jahrhunderts nutzen Menschen Kohle als Energieträger. Doch wie genau? Und wie lange noch? weiter

Serie (11): Wie funktioniert eigentlich...

Serie (11): Wie funktioniert eigentlich...
... ein Elektromotor?
Neuheit Elektromotor? Nein, denn bereits vor 100 Jahren beherrschte er die Straßen – bis der Ottomotor ihn vertrieb. Seit Jahren steigende Benzinpreise machen ihn jetzt wieder interessant.
weiter

Serie (12): Wie funktioniert eigentlich...

Serie (12): Wie funktioniert eigentlich......eine LED? Licht emittierende Dioden produzieren Licht - haben aber sonst nichts mit Glühlampen oder Energiesparlampen zu tun. Sie nutzen vielmehr die Schwäche eines unserer Sinnesorgane: die des Auges. weiter

Serie (13): Wie funktioniert eigentlich...

Serie (13): Wie funktioniert eigentlich...... statische Aufladung? Wer kennt das nicht? Einmal kurz mit den falschen Schuhen über den Teppichboden gelaufen und an der nächsten Türklinke bekommt man eine „gewischt“. Aber warum? Im 13. Teil unserer Reihe „Wie funktioniert eigentlich...?“ gehen wir dem physikalischen Phänomen auf den Grund. weiter

Serie (14): Wie funktionierte eigentlich...

Serie (14): Wie funktionierte eigentlich...
...die Elektrifizierung?
 
Elektrifizierung, das ist die Entwicklung der Elektrizität von den Anfängen bis zum heutigen Stand der Technik. Aber wie hat das angefangen?
weiter