Greenpeace Energy: Einspruch gegen britische Atom-Beihilfen
Greenpeace Energy hat bei der EU-Kommission Einspruch gegen staatliche Beihilfen für das geplante britische Atomkraftwerk Hinkley Point C eingelegt. Damit protestiert der Ökostromanbieter dagegen, dass Großbritannien den Bau neuer Reaktoren im Südwesten Englands massiv subventionieren will.
Die britische Regierung plant, für den im neuen Atomraftwerk produzierten Atomstrom auf eine Laufzeit von 35 Jahren eine Einspeisevergütung zu garantieren, die bei umgerechnet rund elf Cent pro Kilowattstunde liegen soll. Dies entspricht dem Doppelten des derzeitigen Marktpreises und ist mehr, als neugebaute deutsche Solaranlagen für eingespeisten Strom erhalten.
Das Beispiel Hinkley Point C zeigt aus Sicht von Greenpeace Energy, dass sich die gefährliche und schmutzige Nutzung der Atomkraft ohne eine exorbitant hohe finanzielle Förderung aus Steuergeldern nicht rentiert. „Diese Bevorzugung der Atomkraft ist nicht nur ökologisch ein Skandal, sondern auch eine unfaire Wettbewerbsverzerrung", sagt Greenpeace-Energy-Vorstand Sönke Tangermann.
Die Europäische Kommission hat bereits ein förmliches Prüfverfahren gegen Großbritannien wegen der Subventionierung des Reaktorneubaus Hinkley Point C eingeleitet. Bis zum 7. April konnten Bürger, Unternehmen und Verbände im Rahmen dieses Verfahrens Stellungnahmen abgeben.
„Wir pochen jetzt darauf, dass die EU-Kommission diese Subventionierung am Ende des Verfahrens tatsächlich als unerlaubte Beihilfe einstuft und entsprechende Konsequenzen gegen Großbritannien zieht", so Greenpeace-Energy-Vorstand Sönke Tangermann.
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