Immer mehr Menschen können Stromrechnung nicht mehr bezahlen

Die teils drastisch gestiegenen Kosten für Energie führen dazu, dass gerade Menschen mit niedrigem Einkommen nicht mehr in der Lage sind, ihre Strom- und Gasrechnungen zu bezahlen.
„Besonders hart treffen die Preissteigerungen Menschen, die Sozialleistungen beziehen sowie Geringverdiener, die gerade soviel Einkommen erwirtschaften, dass sie keinen Anspruch auf Sozialleistungen haben“, berichtet Brigitte Müller-Schwietering von der Schuldnerberatung der Diakonie Mark-Ruhr.
„Beim Thema Energie wird der unzureichende Regelsatz bei ALG II (Hartz IV) Beziehern besonders deutlich. Für ein Ehepaar mit zwei Kindern im Alter von zwölf und 14 Jahren sind monatlich 80,23 Euro für Strom vorgesehen. Tatsächlich aufgebracht werden müssen jedoch monatlich durchschnittlich 95 Euro.“
Um die monatlichen Pauschalen zahlen zu können, müsse also Monat für Monat an anderer Stelle eingespart werden. Wenn die Betroffenen dazu nicht mehr in der Lage seien, einen überdurch-schnittlich hohen Anteil ihres Einkommens für Strom und Wärme aufzubringen und ihnen somit die Energieversorgung abgestellt wird, stehen sie vor existenziellen Problemen.
Eine Nachfrage der Schuldnerberatungsstellen der Diakonie Mark-Ruhr bei den örtlichen Grundversorgern ergab, dass allein in Witten (Stadtwerke Witten) durchschnittlich zehn Haushalten pro Werktag der Strom gesperrt wird.
Die Schuldnerberatungen der Diakonie Mark-Ruhr betonen, dass die Versorgung von Haushalten mit Energie Voraussetzung für ein menschenwürdiges Leben und gesellschaftliche Teilhabe ist und fordern deshalb, dass bei den Sozialleistungen die tatsächlichen Energiebedarfe berücksichtigt werden müssen.
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