Heizungswartung: Im Frühjahr ist die richtige Zeit
Beim Auto gehört die jährliche Inspektion einfach mit dazu, bei der Heizung ist sie aber genauso wichtig. Gerade nach ihrer Hauptbetriebszeit im Winter haben Heizungen einen wahren Dauerlauf hinter sich. Die Höchstleistungen in der kalten Jahreszeit können - gerade bei älteren Modellen - ihre Spuren hinterlassen. Die Deutsche Energie-Agentur (dena) empfiehlt daher Eigenheimbesitzern, ihre Heizung in jedem Frühjahr von einem Fachmann überprüfen zu lassen. Regelmäßig gewartete Heizungen entlasten den Geldbeutel, erhöhen die Lebensdauer der Anlage und senken den Ausstoß von schädlichen Klimagasen.
Bei einer Heizungsinspektion nimmt der Handwerker die komplette Anlage in Augenschein, füllt beispielsweise Heizungswasser nach und stellt die Vorlauftemperatur richtig ein. Verschleißteile wie Dichtungen und andere Kleinteile werden ersetzt, der Brenner und der Heizkessel gereinigt. Und auch die Abgaswerte werden durch den Fachmann überprüft. Durch diese Arbeiten ist gewährleistet, dass der eingesetzte Brennstoff so effizient wie möglich genutzt wird, die Wartung zahlt sich letztlich in niedrigeren Heizkosten aus. Und wie beim Auto erhöht die regelmäßige Kontrolle die Lebensdauer, die bei einer gut gewarteten Heizung bei 20 Jahren liegt.
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Wer noch einen Schritt weiter gehen möchte, kann vom Fachmann einen so genannten hydraulischen Abgleich vornehmen lassen. Der Handwerker nimmt dann nicht nur den Heizkessel in Augenschein, sondern betrachtet die Heizungsanlage als Gesamtsystem und stimmt die einzelnen Teile des Heizsystems wie Rohrleitungen, Heizkörper und Ventile aufeinander ab. Die Anlage arbeitet anschließend mit optimal eingestelltem Arbeitsdruck, sodass die Wärme effizient und gleichmäßig im System verteilt wird.
Mit dem Online-Ratgeber „WärmeCheck" können Mieter und Hauseigentümer in wenigen Minuten herausfinden, wie schnell sich ein hydraulischer Abgleich in ihrem Haus rechnet.
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