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DIW-Studie: : Kommunale Energieversorger wirtschaften effizient

21.05.2016 von
stadtwerke
Das DIW Berlin hat im Rahmen einer umfangreichen Untersuchung festgestellt, dass kommunale Energieversorger weder die private Konkurrenz verdrängen noch ineffizienter arbeiten, wie oft vermutet wird.
 
Immer mehr Städte und Gemeinden in Deutschland erzeugen und vertreiben wieder Strom, Gas und Wärme in Eigenregie ("Rekommunalisierung"): Die Zahl der öffentlichen Energieversorger ist in den Jahren 2003 bis 2012 um 17 Prozent gestiegen. Allerdings nahm die Zahl der privaten Versorger im selben Zeitraum um 49 Prozent zu und damit fast dreimal so stark. Das geht aus einer aktuellen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hervor.

„Von einer Verdrängung privater Energieversorger durch Rekommunalisierungen kann keine Rede sein“, sagt Astrid Cullmann, wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Unternehmen und Märkte des DIW Berlin. Auch die Umsatzentwicklung der Unternehmen liefert keine Anzeichen für einen Rekommunalisierungstrend, denn die öffentlichen Versorger haben weitere Umsatzanteile verloren. Sie erwirtschafteten im Jahr 2012 nur noch etwas mehr als ein Viertel der Umsätze im Energiesektor, obwohl sie die Mehrheit der Unternehmen stellen.
 

Keine Effizienzunterschiede zwischen öffentlichen und privaten Energieversorgern

In einer zweiten Studie wurde untersucht, ob private Energieversorger effizienter wirtschaften als Energieunternehmen, die sich in staatlicher Hand befinden. Entgegen der landläufigen Vermutung ist dies jedoch anscheinend nicht der Fall. „Unsere Analysen zeigen, dass kommunale Energieunternehmen ihre Leistung ebenso effizient erstellen wie private Unternehmen“, sagt Nieswand. 
 
Soll nun die Energieversorgung generell wieder in die öffentliche Hand zurückgeführt werden? Die ExpertInnen weisen darauf hin, dass aus ihrer allgemeinen Analyse keine unmittelbaren Rückschlüsse auf die Rekommunalisierungsvorhaben einzelner Kommunen zu ziehen sind: Rekommunalisierung müsse immer eine Einzelfallentscheidung sein.


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