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SmartHome: VDE beklagt schwache Marktentwicklung

06.09.2016 von

Konkurrierende Standards der SmartHome-Hersteller sind laut dem VDE der Hauptgrund für die bisher enttäuschende Marktentwicklung von SmartHome / SmartLiving-Lösungen. Verbraucher sind dementsprechend unsicher und zurückhaltend. Zudem sieht der Verband Nachholbedarf in der Vermarktung über Händler und Handwerk.
 
Die Vorteile von intelligenten Vernetzungslösungen im Haus sind klar: höherer Komfort, erhöhte Sicherheit sowie Kosten- und Energieeinsparungen durch SmartHome- bzw. SmartLiving-Lösungen. Auch die Investitionskosten für Haushalte sind überschaubar. Dennoch hinkt die Marktentwicklung den Erwartungen weit hinterher. Der Verband der Elektrotechnik schätzt den derzeitigen Umsatz mit SmartHome-Produkten auf jährlich knapp 700 Millionen Euro. Das Potential bis 2020 beträgt das 3-fache. 
 
Im Rahmen des vom Bund geförderten „SmartHome2Market“-Projektes fordert der VDE eine gemeinsame Strategie der beteiligten Hersteller und Handelspartner. Insbesondere die Vereinheitlichung von technischen Standards ist ein vordringliches Ziel.
 
Derzeit gibt es diverse Anbieter von SmartHome / SmartLiving –Lösungen in Deutschland. Das Problem ist jedoch, dass jeder Hersteller seine eigenen technischen Standards hat. So muss sich ein Kunde dauerhaft für einen Hersteller entscheiden, denn eine Ergänzung der SmartHome-Produkte durch einen anderen Hersteller ist zumeist nicht möglich, da inkompatibel. 
 
Ein weiteres Problem ist die Skepsis vieler Verbraucher bezüglich der Datensicherheit. SmartHome / Smart Living-Lösungen sammeln diverse Verhaltensdaten der Haushaltsbewohner. Diese machen einerseits smarte Lösungen erst möglich, andererseits besteht die Gefahr des Missbrauchs. 
 
Schließlich ist das Thema SmartHome / SmartLiving im Handel und Handwerk noch kaum präsent. Die klassischen Elektronikhändler trauen sich nicht an die Vermarktung heran. Neben einer gewissen Trägheit einzelner Vertrieb spielen auch hier die oben genannten Hemmnisse Inkompatibilität und Datensicherheit eine Rolle.

Serie (1): Wie funktioniert eigentlich...

Serie (1): Wie funktioniert eigentlich...... ein Atomkraftwerk? Über Atomkraft wird viel diskutiert. In unserer neuen Serie "Wie funktioniert eigentlich...?" erklären wir die Funktion von Dingen, die im Strommarkt wichtig sind. Den Auftakt machen die Atomkraftwerke. weiter

Serie (2): Wie funktioniert eigentlich....

Serie (2): Wie funktioniert eigentlich....... die CO2-Lagerung? Das klimaschädliche Gas soll lagerfähig gemacht und in Endlagern untergebracht werden. Schwierig jedoch ist die Umsetzung. weiter

Serie (3): Wie funktioniert eigentlich...

Serie (3): Wie funktioniert eigentlich...

...die Energiesparlampe? Energiesparlampen haben technisch nichts mit herkömmlichen Glühlampen zu tun. Deren Funktion ist simpel. Energiesparlampen sind eher Verwandte der Leuchtstoffröhren.

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Serie: (4): Wie funktioniert eigentlich...

Serie: (4): Wie funktioniert eigentlich...
...Solarenergie?
Sonnenenergie nutzt die Energie der Sonne und ist damit saubere Energie aus einer nicht versiegenden Quelle. Oft werden unter "Solar" die Photovoltaik und die Sonnen-kollektoren zusammengeworfen, was aber falsch ist.
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Serie (5): Wie funktioniert eigentlich...

Serie (5): Wie funktioniert eigentlich......eine Wämepumpe? Diese Pumpen nutzen Unterschiede in der Temperatur und wandeln sie in Wärme um. Dabei gibt es verschiedenen Formen. weiter

Serie (6): Wie funktioniert eigentlich...

Serie (6): Wie funktioniert eigentlich......ein Wasserkraftwerk? Sie nutzen alle die Bewegungsenergie des Wassers, es gibt aber viel unterschiedliche Typen. weiter

Serie (7): Wie funktioniert eigentlich...

Serie (7): Wie funktioniert eigentlich...... ein intelligenter Stromzähler? Und was ist an ihm intelligent? Die auch "Smart Meter" genannten Zähler sind zwar nicht wirklich schlau, geben dem Benutzer aber viele neue Stromspar-Möglichkeiten. weiter

Serie (8): Wie funktioniert eigentlich...

Serie (8): Wie funktioniert eigentlich...
... eine Batterie? Und wie ein Akku?
Die Funktion von Batterie und Akku basiert zwar auf dem gleichen Prinzip, doch der Akku weiß es cleverer zu nutzen.
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Serie (9): Wie funktioniert eigentlich...

Serie (9): Wie funktioniert eigentlich...
... das Stromnetz? Weit über eine Million Kilometer lang ist das deutsche Stromnetz. Aber wie funktioniert das? Wir verfolgen den Weg des Stroms vom Kraftwerk zum Verbraucher.
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Serie (10): Wie funktioniert eigentlich...

Serie (10): Wie funktioniert eigentlich......ein Kohlekraftwerk? Seit Beginn des 18. Jahrhunderts nutzen Menschen Kohle als Energieträger. Doch wie genau? Und wie lange noch? weiter

Serie (11): Wie funktioniert eigentlich...

Serie (11): Wie funktioniert eigentlich...
... ein Elektromotor?
Neuheit Elektromotor? Nein, denn bereits vor 100 Jahren beherrschte er die Straßen – bis der Ottomotor ihn vertrieb. Seit Jahren steigende Benzinpreise machen ihn jetzt wieder interessant.
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Serie (12): Wie funktioniert eigentlich...

Serie (12): Wie funktioniert eigentlich......eine LED? Licht emittierende Dioden produzieren Licht - haben aber sonst nichts mit Glühlampen oder Energiesparlampen zu tun. Sie nutzen vielmehr die Schwäche eines unserer Sinnesorgane: die des Auges. weiter

Serie (13): Wie funktioniert eigentlich...

Serie (13): Wie funktioniert eigentlich...... statische Aufladung? Wer kennt das nicht? Einmal kurz mit den falschen Schuhen über den Teppichboden gelaufen und an der nächsten Türklinke bekommt man eine „gewischt“. Aber warum? Im 13. Teil unserer Reihe „Wie funktioniert eigentlich...?“ gehen wir dem physikalischen Phänomen auf den Grund. weiter

Serie (14): Wie funktionierte eigentlich...

Serie (14): Wie funktionierte eigentlich...
...die Elektrifizierung?
 
Elektrifizierung, das ist die Entwicklung der Elektrizität von den Anfängen bis zum heutigen Stand der Technik. Aber wie hat das angefangen?
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